Schluss mit dem Weihnachtsstress: So überstehst du Weihnachten ganz entspannt

Lesedauer: ca. 4 Minuten

 

Da ist er also, der alljährliche Weihnachtswahnsinn. Die verrückte Adventzeit, in der komplett alle durchdrehen. Auf der beruflichen Ebene, familiär aber auch rein freundschaftlich – die Beziehungen gleichen einem Schlachtfeld. Geschäfte zu betreten ist lebensgefährlich und die Freizeit? Die wurde einfach weggezaubert. Dieser pure Wahnsinn erreicht seinen Gipfel am 24. Dezember. Ja, der heilige Abend ist gar nicht so heilig wie er tut.

Während manche von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt laufen und ihren Stress im Punsch ertränken, versuchen die anderen die Anspannung wegzushoppen. Geschenke müssen her! Viele und besondere Aufmerksamkeiten. 

Wenn du in der Vorweihnachtszeit kurz ruhig stehen bleibst und die Menschen um dich herum beobachtest, bekommst du das Gefühl, dass alle das nachholen wollen, was sie im ganzen Jahr nicht geschafft haben: Freundschaften noch mehr pflegen, Familie besuchen, etwas besonderes erwerben, ewig lange Projekte endlich abschließen… Alles muss fertig werden. Damit die Feiertage ruhig werden und das neue Jahr ohne Stress beginnt. 

Doch diese Vorstellung hat einen Haken: Alles, was du in einem Jahr versäumt hast, kannst du kaum in vier Wochen nachholen. Deshalb schalte einen Gang runter und lass uns gemeinsam für mehr Ruhe sorgen. Wenn schon nicht im ganzen Dezember, dann zumindest am 24.12.

 

Verteufle nicht den Heiligabend

Wir lieben die romantischen Szenen im Fernsehen, wo eine festlich gekleidete Mutter mit einem Lächeln ein tolles Essen serviert. Danach werden wunderschön verpackte Geschenke verteilt und anschließend Weihnachtslieder dreistimmig am Klavier gesungen. Wer kennt das nicht? Diese Filme… Und die Realität? Die kennen wir alle: Verschwitzt, müde, mit angebranntem Essen und unpassenden Geschenken. Ein Chaos. In unserer Instagram-Umfrage haben fast 40% angegeben, dass für sie ein Weihnachtsfest eher mühsam ist! Damit sich diese Einstellung heuer aber ändert, haben wir hilfreiche Tipps, wie du den 24. Dezember möglichst entspannt überstehen kannst!

 

Lasst uns froh und ungestresst sein!

Grundsätzlich gibt es 4 Hauptkategorien, die du am 24.12. bewältigen musst: Besuche, Essen, Geschenke und Ambiente.

Besuche:

Ja, die Weihnachtszeit ist Familienzeit. Wenn sich aber deine Oma und dein Papa jedes Jahr zerstreiten, musst du sie nicht unbedingt an einen Tisch setzen! Deine Prioritäten sind gefragt:

  • Welche Besuche kannst du davor oder danach erledigen?
  • Wen musst du unbedingt einladen?
  • Lässt sich der Besuch möglichst kurz halten?
  • Kannst du verschiedene Gäste zu unterschiedlichen Terminen einladen?

Wenn du es nicht vermeiden kannst Menschen einzuladen, die sich nicht vertragen, kannst du ein Weihnachts-Fastfood-Essen organisieren und die Bescherung in Zeitraffer durchführen. Danach schleppst du alle zu einem Weihnachtskonzert, um dich einfacher verabschieden zu können. So entstehen keine langen Diskussionen und Gespräche, die aus Langeweile in einem Streit ausarten könnten.

Essen:

Weihnachten ohne StressKlar. Ein festliches Mahl gehört einfach zum Heiligabend. Allerdings musst du nicht tonnenweise schön dekorierte Speisen à la 5-Hauben-Koch präsentieren! 

  • Erstelle einen Speiseplan mit allem, was dir wichtig ist.
  • Überlege, welche Speisen du schon im voraus zubereiten kannst. 
  • Kannst du manche Speisen halbfertig oder sogar fertig kaufen? (Beilagen, Salate, Nachspeisen…)
  • Halte dir den 23. Dezember frei und koche alles, was du am nächsten Tag aufwärmen kannst, oder putze und schneide alle Zutaten, die du frisch zubereiten musst.
  • Bitte deine Gäste etwas mitzubringen. 

Wenn du deinen Speiseplan unter deinen Gästen ein wenig aufteilst und jeder eine Kleinigkeiten mitbringt, sparst du dir viele Stunden in der Küche.

Geschenke:

Hast du ein paar Tage vor Weihnachten noch nicht alle Geschenke? Nein! Du musst nicht ins Geschäft laufen. Und klar! Online-Bestellungen gehen sich auch nicht mehr aus. Schenke also etwas, was jedem heutzutage fehlt: Schenke deine Zeit und /oder nette Erlebnisse!

  • Schicke deine Oma in einen Strickkurs, wenn sie gerne die Stricknadeln schwingt.
  • Schenke deinen Kindern einen Ausflug ins Winterwunderland. (Kinderparadies, Disneyland, Schwimmkurs, wo auch immer.) 
  • Lade deinen Partner auf ein Konzert ein. 
  • Schicke deinen Papa zu einer Whiskey Verkostung und deine Mama in eine Kunstausstellung.  

Ganz ehrlich? Solche Geschenke bereiten oft mehr Freude als ein neuer Pullover oder das nächste Buch, das im Regal verschwindet. 

Ambiente:

Dein Zuhause muss glänzen, dein Tisch muss festlich dekoriert sein und deine Fassade muss leuchten und blinken, damit jeder weiß: Hier wird Weihnachten verdammt ernst genommen! Halt! Stop! Denke kurz nach:

  • Welche Dekoration ist dir wichtig und was davon kannst du schon lange vor Weihnachten anbringen?
  • Kannst du deinen Esstisch am Abend davor schmücken und dafür ein Frühstück im Bett planen?
  • Welche Aufgaben kannst du an deine Familie weitergeben?
  • Kannst du dir ausnahmsweise eine Putzfrau leisten?
  • Wenn nicht: Muss wirklich jede Ecke glänzen? Jeder Vorhang noch einmal gewaschen werden? Jedes Fenster geputzt sein?

Eine ordentliche und sauber wirkende Wohnung kannst du auch ohne Putzmarathon schaffen. Konzentriere dich auf das wesentliche. Im Sinne der geistigen Gesundheit kannst du diesmal oberflächlich putzen, denn keiner schaut unter dein Bett. Hör also auf dich unnötig zu hetzen!

 

Blitzblankes Zuhause

Während Andere stundenlang ihre Häuser schrubben und schwitzend Weihnachten verfluchen, kannst du dich zurücklehnen. Mit diesen Tipps wirst du deine vier Wände im Nu sauber haben.Weihnachten ohne Stress

  • Kleinigkeiten-Körbchen: Ja, wenn viel zu viele kleine Dinge herumliegen, wirkt die ganze Wohnung sehr chaotisch. Du kannst alles in ein Körbchen packen und nach Weihnachten einsortieren.
  • Kleidung und große Sachen wegräumen: Kleidung in die Schmutzwäsche oder in den Schrank, andere große Stücke schön ordnen.
  • Geschirrspüler immer ausräumen: So vermeidest du unnötige Berge an Geschirr in der Küche.
  • Armaturen putzen: Wenn die Armaturen und Wasserhähne glänzen, sieht das Badezimmer sofort gründlich geputzt aus. 
  • Weg mit dem Staub: Vor allem große und sofort sichtbare Flächen abwischen.
  • Sauberer Boden: kurz durchsaugen wirst du wohl müssen, wischen kannst du dir aber sparen, wenn du alle Flecken mit feuchten Putztüchern weg wischst!
  • Couch gemütlich gestalten: Kissen aufschütteln und Decken zusammenlegen, schon sieht das Wohnzimmer schön aufgeräumt aus!

Grundsätzlich gilt: Konzentriere dich immer zuerst auf die Flächen, die sofort ins Auge stechen. Zusätzlich kannst du dir angewöhnen, lieber jeden Tag einige Kleinigkeiten zu erledigen, anstatt ein Mal in der Woche einen großen Putztag einzuplanen. Denn dieser wird dich immer nerven und es werden sich jedes Mal Unmengen an Sachen bis zu diesem Tag in deiner Wohnung stapeln. Wer allerdings wenig besitzt, der kann auch kaum etwas stapeln – also weg mit unnötigem Kram!

Siehst du die kommenden Feiertage nach diesem Artikel bereits ein wenig entspannter? Wir hoffen, wir konnten dich inspirieren und du wirst am Heiligabend deine Füße hochlegen können und einfach nur die Zeit mit deinen Liebsten genießen.

 

In diesem Sinne wünschen wir dir fröhliche Weihnachten!

Dein HO-HO-HONGi Team.

 

Text: HONGi / Bilder: Annie Spratt, Joanna KosinskaKira auf der Heide

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