Raus aus der Snooze-Falle: 4 Tipps für Langschläfer um besser aus dem Bett zu kommen

Ein jeder Langschläfer kennt die Situation: Der Wecker reißt einen unsanft aus dem Schlaf und es wird erstmal die Snooze-Taste gedrückt. Fünf Minuten später läutet das Ungetüm erneut. Wieder erfolgt der Griff zur Snooze-Taste. Und so geht es erbarmungslos weiter und weiter. Bis dann irgendwann doch das Gewissen anspringt und zugleich die Zeit drängt. Matt und grummelig ergibt sich der Morgenmuffel dem Aufstehen…

Raus geht’s aus dem gemütlichen Bett und trotz Kaffee und morgendlichen Frischmachens geht es im Dämmerzustand gen Arbeit, Uni oder Schule. Verdammtes frühe Aufstehen… Dabei kann man sich das Aufwachen durchaus etwas leichter machen – ja, auch als bekennender Morgenmuffel & Nachteule.

1. Den Morgen planen & vorbereiten

Bereite am Abend alles vor, was dir am Morgen Mühen abnimmt und dir etwas Zeit erspart: Schonmal frische Kleidung und Handtücher bereitlegen, Arbeitsutensilien und -Unterlagen zusammenstellen und auch die heilige Kaffeemaschine kann schon am Vorabend auf ihren stets lebensrettenden Einsatz vorbereitet werden. 

Es reicht ja schon, dass man überhaupt in der Früh wach werden muss. Da ist es eine Erleichterung sich morgens nicht auch noch mit Kleinigkeiten herumschlagen zu müssen – mach es dir einfacher 🙂

2. Den richtigen Wecker wählen

Für so manchen Morgenmuffel kann ein Upgrade des eigenen Weckers Wunder wirken: Je nerviger, lauter und schwieriger er es dir macht, ihn zu ignorieren oder in die Snooze-Falle zu tappen, umso besser.

Es gibt zwar Wecker, die Langschläfer ganz sachte und sanft mit Licht oder Sphärenklingen und dergleichen aus ihren Träumen holen, aber du hättest diesen Beitrag nicht soweit gelesen, wenn solche Mittel bei dir die Lösung sein würden. Lieber zur Brechstange greifen: Ziehe los und besorg dir ein Ungetüm von Wecker. Vielleicht gleich einen klassischen Metallwecker? So einer aus Kaisers Zeiten, einer der richtig schön scheppert? So mancher Flohmarkt hat hier einiges im Sortiment.

Alternativen zum Lautstärke-Upgrade gibt es mittlerweile zahlreich: Es gibt auch Wecker bei denen du tolle Dinge wie bspw. Mathe-Aufgaben oder Logikfragen lösen musst, damit Sie endlich Ruhe geben. Das bringt dann auch gleich den Kopf in Schwung.

Es ist zugleich von Vorteil, wenn du deinen Wecker nicht vom Bett aus erreichen kannst – wer wirklich aufstehen muss, ist zumindest auch gleich schonmal auf den Beinen.

3. Das “Zuckerbrot” auspacken

Kaum etwas wirkt bei uns Säugetieren so gut, wie das Antrainieren von Verhaltensweisen durch Belohnungen. Du hast es geschafft, dich endlich mal ohne (Snooze-)Umwege aus dem Bett zu begeben und dich unter die Dusche zu schleppen? Flute dein Hirn mit Glückshormonen und belohne dich doch z.B. mit deinem Lieblingsfrühstück!

Wer morgens kaum Appetit oder auch Lust hat, sich ein tolles Frühstück als Belohnung für das geschaffte frühe Aufstehen zu gönnen, der kann auch andere Dinge tun, die einem viel Freude bereiten. Hauptsache du gönnst dir was 🙂

4. “…und die Peitsche”

Belohnungen sind ein Weg, das eigene Verhalten zu beeinflussen. Strafen sind die andere Seite der Medaille und diese können ebenfalls sehr effektiv sein. Und was kann einem – neben körperlichen Schmerzen natürlich (aber so arg wollen wir es nun auch nicht treiben) – richtig weh tun? Wenn’s ans liebe Geld geht!

Du kannst z.B. für jedes Mal Snooze einen Euro in dein Sparschwein werfen. Das klingt zwar erstmal nicht viel, aber wer leidenschaftlicher Snooze-Nutzer ist, wird bei konsequenter Anwendung dieser Methode recht schnell merken, dass das einen spürbaren Unterschied im Geldbeutel macht.

Da sammelt sich schnell einiges an Beträgen an und diese musst du nun für etwas ausgeben, was so gar keinen Spaß macht. Absolut keinen Spaß. Wie wäre es mit Haushaltsreinigern, Glühlampen oder Batterien? Die brauchst du sowieso und wirklich Spaß bereitet es nicht, dafür Geld auszugeben. Alternativ kannst du das Geld auch für ein richtig gutes Geschenk für die Schwiegermutter nutzen – auch dies kann sehr motivierend sein, das Snoozen zu unterlassen 😉

Du interessierst dich für weitere Tipps & Tricks um morgens besser aus dem Bett zu kommen? Wirf einen Blick in unseren Beitrag “Morgenmuffel adé: So weckst du den Champion in dir”.

Text: HONGi / Bild: Oldiefan

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