Morgenmuffel adé: So weckst du den Champion in dir

Der Morgenmuffel verbringt am liebsten den ganzen Morgen im Bett und hat Schwierigkeiten und schlechte Laune, wenn er früh aufstehen muss. Das kommt dir bekannt vor? In diesem Beitrag erfährst du mehr über Morgenmuffel und welche Tipps & Tricks einem dabei helfen können, morgens besser gelaunt aus den Federn zu kommen.

 

Der Morgenmuffel – Was ist das und welche Eigenschaften hat er?

Du gehörst zu den Menschen, die bereits in frühen Morgenstunden singend unter der Dusche stehen und sich auf den Start in den Tag freuen? Wenn dies auf dich zutrifft, bist du das genaue Gegenteil eines Morgenmuffels – nämlich der Frühaufsteher.

Als Morgenmuffel beginnst du den Tag hingegen mit schlechter Laune und empfindest das Weckerläuten als reinen Albtraum. Du drückst unzählige Male auf die Snooze-Taste deines Smartphones und stellst dann später nach etlichen Malen des Drückens fest, dass du bereits erheblichen Zeitdruck hast, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Nachdem du dort angekommen bist, sieht es leider immer noch nicht allzu viel besser aus, da du nach wie vor müde bist und dich fühlst, als hättest du einen irren Jetlag.

Doch Morgenmuffel zu sein, bedeutet nicht, dass du allgemein faul und unproduktiv bist. Du gehörst lediglich zu einem anderen Typ von Mensch, der ein anderes Zeitraster als dein Gegenpart, der Frühaufsteher, hat. Das heißt, du brauchst etwas länger, um in den Tag zu starten und um deinen Körper und Geist auf Höchstleistung zu bringen.

Im Vergleich zum Frühaufsteher bist du dafür jedoch auch noch zu späten Abendstunden aufnahmefähig, konzentriert und voller Tatendrang. Daher werden Morgenmuffel oft auch als “Eulen” bezeichnet, da sie – wie das Tier auch – teilweise sehr nachtaktiv sind.

 

Warum gibt es überhaupt Morgenmuffel unter uns?

Einen der Hauptgründe für die gegensätzlichen Veranlagungen von Menschen, die entweder zum Frühaufsteher oder zum Morgenmuffel tendieren, sehen viele Biologen und Schlafforscher in den verschiedenen Chronotypen des Menschen. Dein Chronotyp beschreibt deine biologische Uhr und diese tickt bei jedem Menschen anders: Bestimmte physische Merkmale von Menschen unterscheiden sich nämlich zu verschiedenen Tageszeiten je nach Chronotyp.

 

Was kannst du dagegen tun, wenn du ein Morgenmuffel bist?

Wenn du einen Job hast, bei dem du feste Arbeitszeiten hast oder du noch zur Schule oder Universität gehst, kannst du dir leider in der Regel den Zeitpunkt, wann du aufstehst, nicht allzu flexibel aussuchen. Das heißt jedoch nicht, dass du dein Leben lang an den Symptomen eines Morgenmuffels leiden musst. Denn es gibt zahlreiche Tipps und Tricks, die du anwenden kannst, um entspannter aufwachen zu können und um deine Motivation und Leistungsfähigkeit darüber hinaus in den frühen Morgenstunden zu steigern.

 

Tipp 1: Sorge dafür, dass du dich in deinem Schlafzimmer wohlfühlst und du dir eine Routine für das Aufstehen aneignest

Um den Tag mit guter Laune zu starten, ist es notwendig, dass du in einer gewohnten und angenehmen Umgebung aufwachst. Dabei musst du natürlich selbst entscheiden, was für dich angenehm ist und was nicht.

Das Schlafzimmer sollte idealerweise nur zum Schlafen genutzt werden. Es sollte für einen guten Komfort in Form von einer bequemen Matratze, einem ergonomisch verstellbaren Lattenrost, einem komfortablen Kopfkissen sowie einer angenehmen Bettwäsche gesorgt werden. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass du beim Schlafen eine ungünstige Liegeposition einnimmst. Diese schlechte Position führt dann letztendlich dazu, dass du nicht erholsam schläfst und müde aufwachst.

Neben einer komfortablen Matratze trägt auch eine gewisse Schlaf- und Aufwach-Routine dazu bei, das Aufstehen einfacher zu gestalten. Das heißt, idealerweise gehst du immer zur selben Zeit ins Bett und führst vor dem Schlafen sowie beim Aufwachen ein bestimmtes Ritual durch (z. B. vor dem Schlafen: ein Buch lesen; beim Aufstehen: Lieblingsmusik hören), dies dient auch einer guten Schlafhygiene.

 

Tipp 2: Verwende einen Wecker ohne Snooze-Funktion

In der heutigen digitalen Welt verwenden viele von uns das Smartphone als Wecker. Der integrierte Wecker hat eine Schlummer-Funktion und führt beim Morgenmuffel dazu, das Aufstehen in die Länge zu ziehen und immer wieder zu verschieben. Das hat zum einen zur Folge, dass du Zeit verlierst und setzt dich zum anderen auch den gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Snooze-Funktion aus.

Es empfiehlt sich für dich daher, nachdem du aufgewacht bist, nicht weiter zu schlafen. Du musst jedoch auch nicht sofort aufspringen, sobald dein Wecker läutet. Gehe es einfach langsam und gemächlich an (gerade von Faultieren kann man viel lernen), strecke dich erst einmal und führe dein Aufwach-Ritual im Bett durch.

 

Tipp 3: Öffne deine Fenster und lass Licht und frische Luft in dein Zimmer

Der menschliche Körper benötigt zur Herstellung von Vitamin D Sonnenlicht. Dieses wird vom Körper zur Erfüllung von verschiedenen Funktionen benötigt. Liegt ein Vitamin-D-Mangel vor, können Symptome wie verlangsamtes Denken, Müdigkeit, Schlafstörungen oder bei langfristiger Unterversorgung sogar Depressionen auftreten.

Neben der Vitamin-D-Produktion bremst Sonnenlicht zudem die Herstellung des Schlafhormons Melatonin. Daher ist es für dich als Morgenmuffel ratsam, den Tag mit etwas Sonnenlicht zu starten. Wenn in dein Zimmer jedoch nur wenig Sonnenlicht scheint, kannst du auch auf eine Tageslichtlampe mit besonders hellem Licht zurückgreifen.

Neben der Bestrahlung mit Licht benötigst du auch frischen Sauerstoff, um einen klaren Kopf zu bekommen und Kopfschmerzen zu vermeiden. Dafür musst du lediglich dein Fenster öffnen und schon kann die frische Brise dein Zimmer durchfluten.

 

Tipp 4: Beginne deinen Tag mit einem kleinen Frühstück und einem Kaffee

Damit du dich zu physischen und kognitiven Bestleistungen empor schwingen kannst, solltest du schon früh für eine ausreichende Nährstoffzufuhr sorgen. Dabei solltest du dir ein Frühstück zusammenstellen, auf das du dich einerseits freust und du andererseits nicht viel Zeit für die Zubereitung benötigst. Dadurch erhöhst du deine Motivation aufzustehen und beugst gleichzeitig Ausreden vor, zu wenig Zeit zu haben 😉

In das Frühstück empfiehlt es sich auch einen Kaffee oder ein anderes aufmunterndes Getränk mit Koffein zu integrieren. Der Konsum von Kaffee regt nämlich nachweislich deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit an und löst eine wachmachende Wirkung aus. Um den Genuss von herkömmlichem Kaffee noch zu steigern, gibt es eine Vielzahl von Kaffeemaschinen mit besonderen Funktionen, wie z. B. einen integrierten Timer zur Programmierung einer bestimmten Zeit für das Aufbrühen des Kaffees.

Text: HONGi / Bild: F-P (Pixabay)

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