Ätherische Öle für ruhigere Nächte

Schlafmangel stört unseren Stoffwechsel und erhöht das Risiko von Krankheiten. Das sind schon zwei gute Gründe, wieso man für besseren Schlaf sorgen sollte. Bist du hellwach obwohl alle Schlafbedingungen stimmen, kannst du nach anderen Mitteln greifen, die für mehr Entspannung sorgen. Keine Sorge, wir starten jetzt keine Kampagne für Legalisierung von bestimmten Drogen. Wir sprechen von harmlosen angenehmen Düften, die eine besondere Wirkung auf deinen Körper haben.

Natur in deinem Schlafzimmer

Hast du schon etwas von ätherischen Ölen gehört? Das sind aus Pflanzen gewonnene Konzentrate. Manche nennen sie auch „Essenzen“ (das klingt wohl schlauer). Ätherische Öle fördern Wohlbefinden, bauen Stress ab, befreien, harmonisieren, entspannen und sie können psychotherapeutisch zum Lösen von Blockaden eingesetzt werden. Wenn sie noch ein Bankkonto füllen könnten und aufräumen würden, wären sie sicher dauerhaft ausverkauft.

Dank der beruhigenden Aromen der ätherischen Öle wird auch das Einschlafen unterstützt. Dennoch muss man bei der Anwendung einige Regeln befolgen. Solltest du auf die Idee kommen, jeden Abend ein “Stamperl” Öl in dich zu kippen, müssen wir dich enttäuschen: Die meisten der Öle sind nicht für eine innerliche Anwendung geeignet. Aufpassen sollte man auch beim Kauf: Ätherische Öle sind nicht das Gleiche wie Parfümöle oder Duftöle. Achte also darauf, dass du am Ende nicht mit einem Klospray im Schlafzimmer stehst.

Vorsicht bei Kindern

Bei Babys und Kleinkindern ist im Umgang mit ätherischen Ölen Vorsicht geboten. Man würde denken, dass niemand auf der Welt den Duft eines Babys verändern will (außer wenn die Windel voll ist). Trotzdem gibt es solche Experten, die sich ein Öl kaufen und damit alles einschmieren, was nicht gleich davonrennt. Deshalb Hände weg von Babys und Kleinkindern. Ätherische Öle können für sie lebensgefährlich werden! Auch wenn du dich mit ätherischen Ölen einreibst, solltest du auf Abstand gehen. Keine Sorge, später kannst du dich noch genug ausleben, denn je älter die Kinder sind, umso eher können ätherische Öle zum Einsatz kommen. Allerdings können größere Kinder schon davon laufen.

Ätherische Öle für besseren Schlaf

Bei der Auswahl ätherischer Öle sollte man immer individuell vorgehen. Es gibt zahlreiche Öle, die sich als Unterstützung beim Einschlafen besonders gut eignen. Dennoch: Findest du, dass ein Öl übel riecht, solltest du es auch nicht kaufen. Was hast du davon, wenn du im Bett liegst und dich ärgerst, dass dein Schlafzimmer widerlich stinkt? Genau! Einschlafen wirst du erst recht nicht. Also hier sind paar Empfehlungen, aus denen du dir einen angenehmen Duft aussuchen kannst:

Lavendelöl

Lavendelöl entführt dich mit seinem blumigen und klaren Duft auf eine wunderschöne Wiese. Dieser Duft wirkt beruhigend, angstlösend und antidepressiv.

Vetiveröl

Diese Graspflanze (Nein, nicht DAS Gras!) soll dich wortwörtlich erden und dadurch gegen Ängste, Nervosität und Depressionen wirken.

Ylang-Ylang-Öl

Ylang-Ylang bringt dich auf andere Gedanken. Das Öl wirkt aphrodisierend, zugleich aber auch ausgleichend, blutdrucksenkend und es verleiht innere Sicherheit.

Baldrianöl

Baldrian ist allen, die Schlafprobleme haben, bereits bekannt. Das Öl wird gerne bei Stress angewendet. Es wirkt emotional entkrampfend, entspannend, ausgleichend und beruhigend.

Hopfenöl

Ja, Hopfen ist auch im Bier enthalten und so ein Bier kann sehr beruhigend wirken. Hopfen-Öl ist aber auch gut: Es wirkt entspannend, stark schlaffördernd und einschläfernd. Außerdem ist es magen- und nervenberuhigend.

Kamillenöl

Eine zarte Blume mit großer Wirkung. Römische Kamille wirkt gegen Überreizung, Angstzustände und Depressionen. Das Öl kann aber auch bei Schock angewendet werden.

Weihrauchöl

Weihrauchöl schafft Ruhe und Konzentration. Es wirkt entspannend, reduziert chronischen Stress und reduziert Entzündungen im Körper. Ist sicher auch sehr empfehlenswert, wenn die Rechnung für die Kirchensteuer kommt.

Verschiedene Arten der Anwendung

Ist das richtige Öl gewählt, bleibt nur noch die Frage, wie man es am Besten anwendet. Wie gesagt, nicht trinken! Es gibt bessere Möglichkeiten:

Öl-Bad: Verteile einige Tropfen Öl in der Badewanne noch während das Wasser eingelassen wird. 7-12 Tropfen sollten reichen. Dann rein mit dir bis deine Finger schrumpelig werden.

Massage: Lasse dich vor dem Schlafengehen mit einem verdünnten ätherischen Öl massieren. Wenn sich niemand bereit erklärt dich zu massieren, kannst du auf deine Füße und Schläfen ein wenig Öl auftragen. Ist zwar traurig, aber keine Seltenheit.

Duftlampe: Duftlampen geben das ätherische Öl durch die Luft in einen Raum ab und erfüllen ihn mit dem Aroma. Dann heißt es nur noch: Tief durchatmen!

Spray: Mische ein paar Tropfen Öl mit Wasser und besprühe leicht damit deine Bettwäsche oder das Schlafzimmer. Die Intensität des Duftes kannst du selbst bestimmen, aber achte darauf, dass deine Bettwäsche nicht komplett nass wird, sonst wirst du kaum ein Auge zudrücken können.

Text: HONGi / Bild: Mareefe

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