Was bedeutet Druckentlastung?

 

Druckentlastung bei Matratzen

Druck entsteht auf einer Matratze insbesondere dort, wo der Körper aufliegt – zumeist passiert das im Hüft- sowie im Schulterbereich. Mit dem Begriff „Druckentlastung“ wird die Fähigkeit der jeweiligen Matratze bezeichnet, diesen punktuellen Druck aufzunehmen und körpergerecht zu verteilen.

 

Wie funktioniert Druckentlastung?

Druckentlastung geschieht dadurch, dass die Matratze an den punktuell belasteten Punkten und unabhängig von Härtegrad & Raumgewicht, weicher ist und der Körper an diesen Stellen besser einsinkt und sich der Druck dadurch besser und gleichmäßiger verteilt.

Die Druckentlastung einer Matratze ist deswegen so wichtig und entscheidend, weil ein zu hoher Druck auf die Schulter- und / oder die Hüftpartien zu Verspannungen und somit zu Schmerzen führen kann. Ist die Druckentlastung nicht ausreichend gewährleistet, kann es z.B. auch dazu führen, dass die Arme nachts unangenehm einschlafen, weil zu viel Druck auf der Schulter lastet und somit die Blutzufuhr in den Arm reduziert ist.

 

Was macht eine gute Druckentlastung aus?

Insbesondere zwei Merkmale machen eine Matratze mit guter Druckentlastung aus:

1. Eine sehr gute Punktelastizität der verwendeten Materialien.

2. Eine ausreichende Zonierung der Matratze.

Die Punktelastizität der in der Matratze zur Anwendung kommenden Materialien sorgt zunächst dafür, dass der Körper punktuell nur so weit einsinkt, wie es tatsächlich erforderlich ist. Materialien, die insbesondere für diese Eigenschaften bekannt sind, wären bspw. Viscoschaum und Gel.

Die Zonierung einer Matratze unterstützt diesen punktelastischen Effekt noch weiter, in dem z.B. die Schulter, durch Bohrungen oder durch besonders weiches Material an den entsprechenden Stellen, noch leichter einsinken kann.

Gleichzeitig sollte gerade der untere Rückenbereich – mitunter auch als Lordosenbereich bekannt – gut gestützt werden. Entsprechend sind Matratzen mit speziellen Zonen für die Schulter und für den Lordosenbereich empfehlenswert. HONGi Matratzen sind durch die Einteilung in insgesamt sieben Liegezonen in dieser Hinsicht besonders gut geeignet.

 

Druckentlastung im medizinischen Bereich

Auch und gerade im medizinischen Bereich ist die Druckentlastung ebenfalls ein wichtiges Thema: Bei bettlägrigen Personen entsteht das Risiko, dass der stetige Druck auf derselben Stelle zu einer Wunde bzw. in weiterer Folge zu einem Geschwür führen kann. Dieses Phänomen ist auch als „Dekubitus“ bekannt.

Um die Heilung von Dekubitus zu erleichtern, ist es enorm wichtig, dass es zu einer maximalen Druckentlastung an allen entsprechend aufliegenden Körperstellen kommt, insbesondere natürlich an den Stellen, die wund sind. Um dies zu erreichen, werden im medizinischen Bereich oft günstige Viscoschaum-Matratzen verwendet.

Diese medizinischen Visco-Matratzen sind jedoch meistens nicht ideal geeignet – zum einen führt die oft mangelnde Atmungsaktivität dieser Matratzen zu einer schlechteren Wundheilung. Zum anderen führt der visco-elastische Effekt der Matratze zu einer weiteren Reduktion der Bewegung der bettlägrigen Person.

Vorteilhafter wären gerade insofern eher neuere Materialien wie z.B. Gel, die deutlich offenporiger sind, schneller auf Bewegungen reagieren und dem Körper somit eine bessere Druckentlastung bieten.

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