Verzaubere deine Küche: Diese 9 Kräuter sollten bei dir nicht fehlen

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Kannst du kochen? Oder bezeichnest du dich, in aller Bescheidenheit, sogar als Chefkoch und Gourmet, der jede Speise mit Liebe und Kreativität auf den Teller bringt? Wenn in deiner Küche unzählige Gewürze aus aller Welt zum Standardrepertoire gehören, bist du schon mal auf einem guten Weg. Doch das richtige Salz in der Suppe zaubern dir erst frische Kräuter in deine Gerichte! 

Wie bitte? Du hast gar keine frischen Kräuter? Oder nur das typische Duo: Basilikum und Schnittlauch? Dann hast du noch einen langen Weg zum Meisterkoch vor dir. Wir helfen aber gerne bei den ersten Schritten und verraten dir, welche Kräuter in deinem Kräutergarten (auf deinem Fensterbrett, Balkon, oder auf deiner Terrasse) nicht fehlen dürfen. 

 

Das alte Duo: Basilikum und Schnittlauch

Basilikum und Schnittlauch bekommst du in jedem Supermarkt zu jeder Jahreszeit. Als könnte die Menschheit ohne diese zwei Pflanzen gar nicht leben. Und weißt du was? Es gibt auch einen guten Grund für die ständige Verfügbarkeit von diesen beiden Klassikern. 

Basilikum mit seinen aromatischen Blättern ist vor allem für Tomatengerichte, Salate oder auch für Mehlspeisen wie Pizza, Teigtaschen oder Nudeln sehr gut geeignet. Das mediterrane Gewürzkraut sorgt für Frische und schmeckt zu jeder Jahreszeit einfach nur hervorragend.

Basilikum liebt Sonne und Wärme, steht aber ungern trocken – halte die Erde deshalb immer ein wenig feucht. Am besten ziehst du die Pflanze aus Samen, denn dann wird sie robuster. Gekaufte Pflanzen solltest du großzügig auf mehrere Töpfe aufteilen. Dadurch wird dir das Basilikum noch sehr lange viel Freude und Geschmack bringen.

SchnittlauchSchnittlauch wird häufig für Topfen und Frischkäse, für Salate, als Zutat für Dips, für Suppen oder für Kartoffelgerichte verwendet. Auch als Dekoration bei Speisen wird Schnittlauch zu einem Augenschmaus. Und hast du schon ein Butterbrot mit Schnittlauch gegessen? Klingt simpel, sorgt aber für wunderbaren Genuss. Schnittlauch ist aber auch deshalb so beliebt, da er geschmacklich zwar ähnlich, aber deutlich milder ist, als Zwiebel oder Knoblauch.

Die Pflanze ist nicht nur lecker, sie lässt sich auch leicht im Topf ziehen und pflegen. Sie bevorzugt eine nährstoffreiche Erde, die ähnlich wie beim Basilikum immer leicht feucht gehalten werden sollte.

 

Die Wunderpflanze Thymian

Den Thymian könnte man fast noch zu den Klassikern zählen. Er wird gerne als Gewürz für Kartoffelgerichte, Salate oder Fischgerichte verwendet. Alternativ kann frischer Thymian auch als Hausmittel bei grippalen Infekten oder bei Bronchitis genutzt werden. Er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend. Wenn dir die klassische Pflanze zu langweilig ist, kannst du auch andere Variationen ausprobieren: Orangenthymian, Zitronenthymian oder Ingwerthymian.

Thymian fühlt sich an einem trockenen, sonnigen Platz am wohlsten. Er mag eher trockene Erden und sandige Substrate.

 

Das Pizzagewürz Oregano

Der Oregano mit seinem scharfen, pfeffrigen und würzigen Geschmack lässt sich hervorragend für Gemüsegerichte, Fleisch, Pizza oder Salate verwenden. Interessanterweise nimmt das Aroma von getrocknetem Oregano gegenüber der frischen Variante sogar noch zu. Somit kannst du von deiner Ernte länger etwas haben: Im Herbst trocknest du die Pflanze und schon kannst du den ganzen Winter deine Küche wunderbar damit beleben.

Sichere deiner Pflanze einen nährstoffarmen, sonnigen und warmen Standort, dann wird sie sich wohl fühlen. Von den Ansprüchen passt sie perfekt zu Thymian, Salbei oder Rosmarin.

 

Der vielseitige Rosmarin

Rosmarin verfeinert nicht nur Kartoffeln und Gemüse aus dem Backofen, sondern auch Brot und sogar Kekse oder Kuchen. Die Nadeln solltest du allerdings nicht einzeln, sondern mit dem gesamten Zweig ernten. So kann er auch sehr gut getrocknet werden: Einfach zusammengebunden als Strauß aufhängen.

Rosmarin mag keine Staunässe, sondern einen sonnigen, trockenen Standort in deinem Kräutergarten. Auf diese herrlich duftende Pflanze solltest du auf deinem Balkon auf keinen Fall verzichten.

 

Der ätherische Salbei

Salbei​Salbei ist ein bekanntes und beliebtes Gewürzkraut der mediterranen Küche und wird beispielsweise für Saltimbocca, Entrecote oder Antipasti verwendet. Aber auch Salate, Fisch, Hühnchen, Schwein, Suppen und Käsesoßen erhalten durch Salbei einen besonderen Geschmack.

Sogar zu besserer Gesundheit kann dir Salbei verhelfen: Aus seinen Blättern lässt sich ein Tee zubereiten, der als schweißhemmend gilt und bei Erkältungskrankheiten und Verdauungsproblemen helfen soll. Er ist auch als Halsweh-Tee sehr beliebt. Die zahlreich enthaltenen ätherischen Öle in dieser Pflanze weisen antibakterielle und teils antivirale Eigenschaften auf.

Salbei ist eine recht anspruchslose Pflanze. Er mag sonnige und trockene Standorte.

 

Mehr Frische mit Minze

So erfrischend und so lecker! Minzblätter können als Teekraut, als Gewürz für Süßspeisen oder für erfrischende Getränke verwendet werden. Es gibt zahlreiche Sorten dieser tollen Pflanze: Viele schmecken nach Erdbeere, Orange oder Schokolade. Man könnte hier also richtig gut experimentieren und nur mit der Minze einen ganzen Kräutergarten vollmachen!

Minze ist auch nicht besonders anspruchsvoll. Sie bevorzugt meist halbschattige Plätze und liebt eine eher feuchte und nährstoffreiche Erde. Aber aufpassen! Minze kann sich nahezu unkontrolliert verbreiten. Überlege dir deshalb sehr genau, wo du sie einpflanzen willst. Am besten gönnst du ihr einen eigenen Behälter, wo sie die Königin sein darf.

 

Gute-Laune-Macher Boretsch

Boretsch passt mit seinem gurken-ähnlichen Aroma hervorragend zu Salaten oder als Zutat in Saucen. In großer Menge über einen langen Zeitraum gegessen, könnte Boretsch jedoch zu Leberproblemen führen, weshalb man diese Pflanze mit ein wenig Vorsicht genießen sollte. Als Tee hilft Boretsch gegen nervöse Herzbeschwerden und Melancholie, aber auch gegen Fieber und Schlaflosigkeit.

Diese Pflanze mag einen sonnigen Platz und eine normale Blumenerde mit etwas erhöhtem Kalkgehalt. Sie wird bis zu 50 Zentimeter hoch.

 

Die gut riechende Zitronenmelisse

Diese Pflanze mit einem milden, zart nach Zitronen duftenden Aroma, zählt zu einem der beliebtesten und vielseitigsten Gewürzkräuter. Sie ist sowohl für Süßspeisen als auch für deftige Gerichte geeignet: Fisch, Salate, Marmeladen, Gelees, Eis – überall sorgt Zitronenmelisse für einen besonderen Geschmack. Dank ihrer beruhigenden, stimmungsaufhellenden Wirkung wird sie gerne auch als Tee getrunken. Sie ist stresslindernd, angstlösend, schlaffördernd, krampflösend, blähungswidrig, antibakteriell und noch viel mehr.

Zitronenmelisse mag einen nährstoffreichen, durchlässigen Boden. Auf dem Balkon sollte sie nicht allzu sonnig stehen. Ähnlich der Minze neigt auch sie dazu, sich im Kasten oder Kübel breit zu machen.

 

Mit diesen 9 Kräutern hast du eine wunderbare Basis für deinen Kräutergarten geschaffen. Egal ob Fisch, Fleisch, Gemüse oder Mehlspeisen – für alles ist ein Gewürz dabei. Doch diese Pflanzen sind nicht nur lecker und hilfreich. Sie verleihen deinem Fenster, Balkon oder deiner Terrasse auch eine gewisse Frische und sind auch noch pflegeleicht. Es gibt also keine Ausreden mehr. Ab heute wird dein Daumen grün und deine Gerichte werden noch leckerer als sonst. Versprochen!

 

Text: HONGi / Bilder: monicoreArmbrustAnnacongerdesign 

 

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