Die Macht der Heilpflanzen: 5 Teesorten, die dich ruhiger schlafen lassen

 Lesedauer: ca. 3 Minuten

“Abwarten und Tee trinken,” heißt es oft, wenn es um eine Veränderung im Leben geht. Wir nehmen es wortwörtlich und genießen bereits die herbstliche Zeit, die sich so perfekt für eine Tasse Tee unter einer kuscheligen Decke eignet. Dieses heiße Getränk wärmt die Seele wie kaum ein Anderes. Und mit der richtigen Mischung an Kräutern kann es dir sogar zu einem besseren Schlaf verhelfen.

Bleibst du im Supermarkt vor einem Teeregal stehen, wirst du vielleicht kurz überfordert sein. Unzählige Sorten und Mischungen sind bereits auf dem Markt. Und alle sind einfach die Besten, laut den Herstellern. Doch worauf sollte man achten, wenn man auf die Qualität setzen will?

 

Individuell wie du

Am wichtigsten bei der Wahl des Tees sind folgende Faktoren: Herkunft, Anbaumethode und Herstellung. Alle drei beeinflussen die Qualität des Getränks erheblich. Aber nicht nur die Qualität, auch Unterschiede in Geschmack und Aroma machen sich bei verschiedenen Herstellern bemerkbar. Das hängt mit der Lage der Teeplantage zusammen, denn der Boden der verschiedenen Anbauorte beinhaltet unterschiedliche Nährstoffe, die sich auf den Geschmack auswirken können. Auch die Anbaumethode kann den Tee beeinflussen. So sind viele fest davon überzeugt, dass der biologische Anbau zu natürlicherem Geschmack führt. Bestätigt wurde das zwar noch nicht, allerdings wirkt sich der Verzicht auf Pflanzenschutz- und Düngemittel soweit auf die Qualität aus, dass in Bio-Tees keine dieser Substanzen als Rückstände zu finden ist. 

Wie du sehen kannst, auch ein einfacher Tee kann markenabhängig anders sein. Ob eine Marke als gut oder schlecht bewertet wird, hängt oft von den persönlichen Vorlieben ab. Denn jeder ist einzigartig – jeder mag etwas anderes. Somit zählt auch bei der Wahl der Teemarke deine Individualität. Doch das betrifft nur die Marke. Wenn du nach einer Teesorte suchst, die deinen Schlaf positiv beeinflussen soll, achte genauer darauf, welche Heilpflanzen schlaffördernd wirken. Wir bei HONGi stellen dir heute 5 Kräuter vor, die dir zu mehr Entspannung verhelfen:

Der alte gute Baldrian

Wer kennt ihn nicht? Baldrian ist bereits ein Star unter Entspannungspflanzen. Egal ob in Form von Tropfen, Tinktur oder als Tee – die Baldrianwurzel ist ein wahrer Meister in ihrem Fach. Baldriantee soll beruhigend wirken und besonders gut bei innerer Unruhe und Angstzuständen helfen. 

Für eine Tasse Tee übergieße 1 Teelöffel Baldrianwurzel mit kochendem Wasser und lasse den Aufguss 5 Minuten ziehen. Den Tee solltest du eine Stunde vor dem Schlafengehen trinken. Seine volle schlaffördernde Wirkung wird erst nach 2 Wochen regelmäßiger Einnahme entfaltet. Also Geduld! 

Kamille statt Promille

Kamillentee ist fast ein Alleskönner. Somit darf er auch in unserer Sammlung der Schlafkräuter nicht fehlen. Diese zarte Pflanze wirkt beruhigend – auf unseren Magen und auf die Nerven. Auch als Badezusatz ist Kamille bestens geeignet, allerdings verpasst du dann den angenehmen Geschmack dieser Pflanze, was wirklich schade wäre.

Wie gelingt dir ein perfekter Kamillentee? Du nimmst 1-2 Teelöffel getrockneter Kamillenblüte auf 1 Tasse heißes, nicht kochendes Wasser und lässt ihn 10 Minuten ziehen.

Was für eine Passion!

Das nächste Schlaf-Wunder ist ein Tee aus dem Passionsblumenkraut. Diese wunderschöne Blume fördert ebenfalls das Einschlafen. Die in der Passionsblume enthaltenen Flavonoide wirken sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Die Passionsblume hilft bei Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität.

2 Teelöffel der Passionsblumen werden mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen. Lasse den Tee 15 Minuten zugedeckt ziehen. Danach kannst du ihn schluckweise genießen und über seine Wirkung staunen.

Keine echten Beeren

Die Wacholderbeere in Form eines Tees fördert ebenfalls das Einschlafen. Dabei wissen nur die Wenigsten, dass es sich dabei um keine echte Beere handelt, sondern um einen Zapfen mit ungewöhnlich fleischigen Schuppen, die ihm ein beerenartiges Aussehen verleihen. Das Aroma von Wacholder in Kombination mit seinen Wirkstoffen beruhigt, entspannt und sorgt für eine nette Abwechslung in der Tasse.

Für ein perfektes Ergebnis wird 1 Teelöffel Wacholderbeeren mit kochendem Wasser übergossen. Lasse diese Mischung eine Viertelstunde ziehen und fertig ist der Tee.

Weg mit dem Stress

Wenn du deinen Kopf wegen Stress und Überarbeitung nicht frei bekommst, hilft dir Melisse weiter. Sie wird aufgrund ihres Aromas auch Zitronenmelisse genannt. Diese erfrischend riechende Pflanze wirkt überraschend besänftigend und beruhigend. Sie senkt deinen Stresslevel und kommt als Beruhigungsmittel schon seit dem Mittelalter zum Einsatz. 

Mit 2 Teelöffeln frischer Melissenblätter auf eine Tasse heißes Wasser wird der perfekte Melissentee zubereitet. Bei akuter Schlaflosigkeit können 3 Teelöffel gebrüht werden. 10 Minuten ziehen lassen und trinken. Prost!

Entspannt durch die Tage und Nächte

Der Vorteil des Tees liegt nicht nur in der Kraft der Kräuter. Auch die wohltuende Wärme und der Duft wirken entspannend auf unseren Körper. Nimm dir Zeit für deine Tasse Tee und der positive Effekt wird noch stärker. Atme tief ein, nimm das Aroma wahr, schließe kurz die Augen und lasse deine Gedanken los. So wirst du noch tiefer entspannen können und mit den richtigen Kräutern eine besondere innere Ruhe erleben. Wenn du die entspannende Wirkung von Kräutern noch besser nützen möchtest, lese auch unseren Blogbeitrag über ätherische Öle. Dort findest du weitere Pflanzen, die deinen Schlaf unterstützen. 

Text: HONGi / Bild: skyrice

 

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