Fit in den Frühling: 5 einfache Tricks gegen Frühjahrsmüdigkeit

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Zeit der ersten Blumen, Zeit der angenehmen Wärme, Zeit der gähnenden Menschen. So in etwa könnte man den Frühlingsbeginn beschreiben. Während wir mit Vorfreude die ersten Knospen begrüßen, würden sich die meisten von uns auch gerne wieder im Bett verkriechen. Und diesmal liegt es nicht an der einzigartigen und so bequemen Faultiermatratze. Nein. Die Frühjahrsmüdigkeit ist da und hat viele Menschen fest im Griff.

 

Müde, müder, ich…

Es soll sie tatsächlich geben – die Menschen, die Frühjahrsmüdigkeit nicht kennen. Für sie haben wir eine kurze Definition parat: Bei der Frühjahrsmüdigkeit handelt es sich um einen anhaltenden Zustand verringerter Leistungsfähigkeit, welcher immer im Frühling auftritt. Man wird schläfrig, fühlt sich ausgepowert, träge und antriebslos. Auch Symptome wie Schwindelgefühl, Kreislaufprobleme, Gereiztheit, Kopf- oder Gliederschmerzen sowie Wetterfühligkeit können auftreten. Dies dauert meistens von Mitte März bis etwa Mitte April. 

Die Frühjahrsmüdigkeit kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei manchen Menschen hilft einfach mehr Schlaf, um wieder in die Gänge zu kommen. Andere hingegen können sich kaum noch konzentrieren und leiden besonders stark darunter. Warum manche Menschen anfälliger sind, als andere, wurde bislang noch nicht nachgewiesen. Vermutlich liegt es an mehreren Faktoren, wie zum Beispiel an der persönlichen Fitness und an den individuellen Lebensgewohnheiten.

 

Chaos der Hormone

Wenn uns die typischen Symptome der Frühjahrsmüdigkeit erwischen, dann stecken meist  mehrere Ursachen dahinter. Zum einen ist der Wetterwechsel schuld: Durch die steigenden Temperaturen werden unsere Blutgefäße erweitert und unser Blutdruck sinkt. Das wiederum macht uns müde. Der Körper muss sich also erstmal langsam an die warmen Temperaturen gewöhnen.

Auch die neuen Lichtverhältnisse machen es unserem Körper nicht leicht und so wirbelt es unsere Hormone ziemlich durcheinander. Da nach der langen dunklen Jahreszeit unser Serotonin Vorrat fast aufgebraucht ist, muss dieses verstärkt nachproduziert werden. Durch diese steigende Serotoninproduktion verringert unser Körper wiederum die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Man kann sich also ausmalen, dass diese Umstellung so einiges durcheinander bringt und sich alles erstmal neu einpendeln muss.

 

Alles fest im Griff mit diesen 5 Tipps

Vorbeugend ist es keinesfalls verkehrt viel Sport zu betreiben – und das natürlich am besten an der frischen Luft. Sollte Sport als vorbeugende Maßnahme nicht helfen oder dich die Frühjahrsmüdigkeit bereits eingeholt haben, ist es noch nicht zu spät dagegen anzukämpfen. Wie? Ganz einfach:

 

1. Bewegung, Bewegung, Bewegung

Nicht nur vorbeugend, sondern auch wenn einen die Müdigkeit schon gepackt hat, ist es gut den inneren Schweinehund zu überwinden und sich doch ein wenig zu bewegen. Sport und Bewegung – das hilft nachweislich unser allgemeines Wohlbefinden zu verbessern. 

Unser Tipp: Besorge dir einen Schrittzähler und motiviere dich damit mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen. Es genügt, wenn du zum Beispiel eine Straßenbahnstation früher aussteigst und zu Fuß nach Hause gehst. Oder bei kürzeren Strecken dein Auto öfter gegen dein Fahrrad tauschst. Und anstatt zu einem Geschäft um die Ecke zu spazieren, geh lieber ein paar Straßen weiter zum Einkaufen. Mehr Bewegung im Homeoffice? Einfach bei jedem Telefongespräch aufstehen und während des Redens herumlaufen. Stell dir vor, wie viele Schritte das bei einem dreißigminütigen Gespräch sein könnten und was das an einem Tag in Summe ausmacht…

 

2. Einmal tief durchatmen

Verbringe möglichst viel Zeit draußen, atme dabei bewusst und tief in den Bauch ein, genieße das Tageslicht. Oder einfach zwischendurch das Fenster öffnen und die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. 

Unser Tipp: Verlege an warmen Sonnentagen nach Möglichkeit deine Tätigkeiten nach draußen. Es muss nicht gleich ein ganzer Tag sein. Schon eine halbe Stunde an der frischen Luft können Wunder wirken. Oder plane nach Feierabend einen kleinen Spaziergang ein und verbinde diesen mit beruflichen oder privaten Telefonaten. Wie war das mit den zwei Fliegen und einer Klappe?

 

3. Wasser ist Leben

Gerade im Frühling ist die beste Zeit, um dein Trinkregime zu verbessern. Dein Körper wird sich auch noch im Sommer darüber freuen.

Unser Tipp: Stell dir eine Wasserflasche oder eine Karaffe auf den Tisch. So hast du das Wasser immer vor Augen. Das wird dich zum Trinken animieren. Wenn du mit klarem Wasser nichts anfangen kannst, gibt es gesunde Alternativen, um ein wenig Geschmack reinzubringen. Eine ausgepresste Zitrone, verschiedene Früchte oder Kräuter verleihen deinem Wasser eine angenehme Note, ohne unnötig Zucker zu dir zu nehmen.

 

4. Mäßig, aber regelmäßig

Üppige Mahlzeiten sollten eher gemieden werden. Fette und kohlenhydratreiche Ernährung verstärkt das Gefühl der Frühjahrsmüdigkeit. Greife lieber zu Lebensmitteln, die dich nicht allzu sehr belasten. Ratsam ist es auch kleinere Portionen mehrmals am Tag zu sich zu nehmen.

Unser Tipp: Saisonales Gemüse und Obst eignen sich wunderbar für deine Frühlingsküche. Entlaste deinen Körper und schenke ihm viele Vitamine. Das ist gerade nach dem Winter sehr hilfreich. Und wenn du nicht so gerne am Gemüse oder Obst knabberst, probier´s mit einem leckeren Smoothie, greife zum Entsafter oder genieße einen frischgepressten Orangensaft.

 

5. Warm-kalt-warm-kalt?

Genau! Eine Wechseldusche ist ein richtiger Energiekick. Sie bringt deinen Kreislauf in Schwung und wirkt belebend. Außerdem entgiftet sie deinen Körper, bekämpft Cellulite und beugt Krampfadern vor. Und eine kalte Dusche wirkt auch noch stimmungsaufhellend. 

Unser Tipp: 30 Sekunden kalt duschen, dann die Brause wieder auf warm drehen. Zuletzt nochmals 30 Sekunden kalt und dann raus aus der Dusche und warm abrubbeln. Das ist ein wahrer Muntermacher in nur 90 Sekunden.

Auch wenn unsere 5 Tipps eine gute Basis darstellen, kann lang andauernde Müdigkeit auch andere Ursachen haben. Wenn du dich also über geraume Zeit oder ungewöhnlich stark erschöpft fühlst, solltest du auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Es ist ratsam andere Gründe rechtzeitig abklären zu lassen.

 

Text: HONGi / Bild: Mathilde Langevin

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