HONGi kocht: 4 leckere und einfache Rezepte aus den Nachbarländern

Lesedauer: ca. 4 Minuten

Unsere Nachbarländer – so nah und doch so fern. Während die Grenzöffnung zur Schweiz und zu Deutschland schon fix eingeplant ist, erwarten wir mit Spannung, welches Land uns als nächstes willkommen heißt. Wir können es kaum erwarten, echte italienische Pizza am Strand genießen zu können, herzhafte böhmische Küche direkt in Prag zu erkunden oder im Zentrum von Budapest ungarisches Gulasch zu verkosten. 

Gehörst du auch zu den Menschen, die die heimische Küche jedes Urlaubsortes mit Begeisterung probieren? Gehst du mit Vergnügen auf kulinarische Reisen? Bist du ein echter Gourmet? Wir bei HONGi sind auch gerne auf Entdeckungsreisen, doch bevor wir die Grenzen wieder problemlos passieren können, lassen wir die Kulinarik zu uns kommen. Wir präsentieren 4 einfache und leckere Rezepte aus unseren Nachbarländern

Unser Menüplan ist bunt: Eine Vorspeise aus Italien, eine Suppe aus Tschechien, eine Hauptspeise aus Ungarn und eine Nachspeise aus der Slowakei. Unsere Sehnsucht nach Reisen wird bei diesem Menü vielleicht ein wenig gestillt. Also Koffer packen und los gehts. Zumindest ab in die Küche. Jetzt wird es “delizioso”, “příjemné”, “finom” und “chutné”.

 

Erfrischend gut – Bruschetta wie von einem italienischen Haubenkoch

Dieser italienische Klassiker schmeckt lecker, sommerlich und wird im Nu gezaubert. Die perfekte Vorspeise auch für die kommenden heißen Tage.

Du benötigst:Bruschetta

  • 5 Fleischtomaten oder Strauchtomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 Ciabatta oder 1 Weißbrot
  • 1 TL Tomatengewürzsalz, oder Salz und Pfeffer
  • Basilikumblätter

So geht das: 

Die Tomaten in kleine Würfel schneiden, Knoblauchzehen fein hacken und mit den Tomaten vermischen. 3 EL Öl sowie die Gewürzmischung (alternativ Salz und Pfeffer) dazu geben. Alles gut durchmischen und ziehen lassen. 

Backofen auf 180°C vorheizen. Das Weißbrot oder die Ciabatta in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Olivenöl beträufeln. Backpapier auf ein Backofengitter legen, die Scheiben in der Mitte platzieren und 5-8 Minuten goldbraun backen. Die Scheiben aus dem Ofen holen und mit der Tomaten-Knoblauch-Mischung belegen. Basilikumblätter klein hacken und die Bruschetta damit bestreuen.

Diese Vorspeise ist rein vegetarisch und auch als Vorspeise bei entspannten Grillabenden sehr gerne gesehen. 

Unser Tipp: 

Möchtest du die Mischung ein wenig zarter gestalten, kannst du die Tomatenschale einritzen und die Tomaten für ein paar Minuten in kochendes Wasser legen. Danach lässt sich die Haut sehr einfach abziehen und die ganze Mischung wird somit weicher. Um eine ganz geschmeidige Masse zu erzeugen, kannst du die abgeschmeckten Tomatenstücke mit Knoblauch kurz anbraten und anschließend kalt stellen.

 

Scharfe Brühe – Tschechische Knoblauchsuppe “Česnečka” 

Eine klare Knoblauchsuppe, die du sonst nur in den romantischen Gassen von Prag findest. Lass dich entführen und verführen!

Du benötigst:

  • 400 g Kartoffeln, festkochend
  • 250 g Geselchtes (Kasseler), gewürfelt
  • ½ Stange Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 EL Butterschmalz
  • Prise Salz und Pfeffer
  • ½ TL Majoran
  • 2 Scheiben Brot 

So geht das: 

Knoblauchsuppe

Die Zwiebel fein würfeln und im Butterschmalz glasig anbraten. Vier gepresste Knoblauchzehen dazugeben. Den Lauch in feine Streifen schneiden und hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen. Das gewürfelte Geselchte (Kasseler) beifügen und weiter köcheln lassen.

Geschälte Kartoffeln in circa 1 cm große Würfel schneiden und zur Suppe geben. Etwa 20 Minuten kochen, bis die Kartoffeln gar sind. Kurz vor Ende die restlichen 2 Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und dazugeben. Anschließend wird alles mit Pfeffer, Salz und Majoran abgeschmeckt.

Zwei Scheiben Brot würfeln und in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten bis leckere Croutons entstehen. Diese auf Teller verteilen und die Knoblauchsuppe darüber servieren.

Unser Tipp: 

Eine vegetarische Version ist sehr einfach zu kreieren: Einfach das Geselchte (Kasseler) weglassen! Diese Suppe schmeckt auch mit geriebenem Käse wunderbar.

 

Weiche Teigfladen – Ungarisches Lángos ganz nach deinem Geschmack

Budapest mitten in deiner Küche? Geht schneller und einfacher, als du vielleicht denkst…

Du benötigst:

  • 500 g Mehl, glatt
  • 1 Würfel Germ
  • 2 TL Salz
  • 250 ml Wasser
  • 100 ml Milch
  • 2 TL Zucker

Zum Bestreuen oder Bestreichen:

  • 200 g Käse
  • 200 g Sauerrahm
  • 4 Knoblauchzehen
  • Ketchup oder Mayonnaise

So geht das: 

Langos

Wasser und Milch leicht erwärmen. Sie sollten Zimmertemperatur haben. Den Germ in eine Schüssel geben, mit der lauwarmen Milch übergießen, Zucker hinzufügen und alles gut verrühren. Das Mehl und das Salz dazugeben und anschließend das lauwarme Wasser dazu gießen. 

Nun wird die Mischung zu einem glatten Teig verknetet. Anschließend die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort 40 Minuten gehen gelassen. 

Danach in einer Pfanne das Öl erhitzen. Kleine Stücke des Teiges zu handflächen-großen Kugeln formen und dann flach drücken. Die entstandenen Fladen in das heiße Öl geben und auf beiden Seiten goldbraun backen.

Zum Schluss nach Geschmack mit dem Sauerrahm bestreichen, den Käse darüber streuen oder mit einem gepressten Knoblauch bepinseln. Kinder mögen Ketchup oder Mayonnaise dazu. Hier werden deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Höre auf dein Bauchgefühl.

Unser Tipp:

Mit eingeölten Händen lassen sich die Teigkugeln besser formen. Sie verkleben nicht und die Fladen werden ein Stückchen knuspriger. 

 

Süße Versuchung – „Buchty na pare“ (gedämpfte Knödeln) aus der Slowakei

Eine einfache und herzhafte Nachspeise? Alternativ kannst du diese Knödeln auch als Hauptspeise servieren. Sie haben eindeutig das Zeug dazu!

Du benötigst:

  • 500 g Mehl, universal
  • 250 ml Milch
  • 20 g Germ
  • 1 Ei
  • 1 TL Zucker
  • Prise Salz
  • Zwetschgenmarmelade oder Kompott
  • Butter
  • Kakaopulver (am besten ungesüßt)
  • Staubzucker

So geht das: 

Zuerst wird das sogenannte “Dampfl” (der Vorteig) angesetzt: Den Germ mit 1 TL Zucker verrühren, bis er flüssig ist. 1 EL Mehl und 2 EL handwarme Milch dazugeben und alles zu einer glatten Mischung verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort circa 10 Minuten aufgehen lassen.Buchteln

Währenddessen das restliche Mehl mit Salz vermengen, Ei mit Milch vermischen und zum Mehl dazu geben. Alles gemeinsam mit dem Vorteig zu einem glatten Teig verkneten. Diesen dann 40 Minuten, zugedeckt mit einem Tuch, an einem warmen Ort stehen lassen.

Danach wird der Teig circa 1 cm dick ausgerollt und in etwa 10×10 cm breite Stücke geschnitten. In der Mitte jedes Stückes wird nun je 1 EL Zwetschgenmarmelade platziert. Die Teigstücke werden geschlossen und zu Knödeln geformt. Danach bleiben die fertigen Knödel noch weitere 10 Minuten stehen.

In einem Topf wird ein wenig Wasser zum Kochen gebracht und ein Dämpfeinsatz darin platziert (1-2 cm über dem Wasser). Wenn du keinen Dämpfeinsatz hast, kannst du auch ein Geschirrtuch über den Topf spannen und mit einem Garn befestigen. 

Die fertigen Knödel werden 7-10 Minuten gedämpft. Um die Konsistenz zu überprüfen, kannst du nach 7 Minuten mit einem Zahnstocher rein stechen. Bleibt ein wenig Teig darauf kleben, sind die Knödel noch nicht fertig. 

Anschließend werden die Knödel mit zerlassener Butter begossen und mit Kakaopulver und Staubzucker bestreut serviert.

Unser Tipp:

Sind die Knödel fertig, kannst du sie mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit sie nicht zusammenfallen. Bist du kein Zwetschgen-Fan? Dann kannst du gerne zu einer anderen Marmeladensorte greifen oder mit verschiedenen Kompotten experimentieren. Ganz wie du willst.

 

 

Haben wir deinen Geschmack getroffen? Lass es uns wissen. Hinterlasse uns ein Kommentar oder poste ein Bild von deiner Speise auf Instagram mit #hongikocht. Wir freuen uns auf einen Erfahrungsaustausch mit dir!

 

Text: HONGi / Bilder: Helena Yankovska, RitaE, Taste Atlas, Mindmegette, Zeny v meste

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