Bett machen – So macht man es richtig

Betten machen kann manchmal mühsam sein und stellt für einige Menschen durchaus eine Herausforderung dar. Wir zeigen dir, wie du ganz einfach dein Bett richtig machst und was du sonst noch so beachten musst, um einen erholsamen Schlaf zu haben.

Bett machen – darauf solltest du achten

Das Bett machen kann manchmal zu einer richtigen Herausforderung werden. Diese fängt meist schon mit dem Beziehen des Bettes an. Wer kennt nicht den altbekannten Kampf mit dem Betttuch.

Der erste Trick, um es sich dabei einfacher zu machen, besteht darin, überhaupt erstmal das richtige Betttuch auszuwählen und zu kaufen. Spannbetttücher eignen sich aufgrund ihrer Eigenschaften besonders gut – sie erleichtern dir das Beziehen des Bettes und können dir somit einiges an Zeit und Nerven ersparen.

Ein Tipp: Fange mit einer Ecke der Matratze an und arbeite dich dann zuerst entlang der Längsseite deiner Matratze.

Wenn du dein Bett machst, solltest du es auf jeden Fall zuerst ausschütteln, um für eine ausreichende Luftzirkulation zu sorgen. Danach gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Optik von Bezügen, Betttüchern, Kissen und Bettdecken zu verbessern. Die einfachste Methode ist das Falten in der Mitte. In Hotels werden Bettbezüge und Decken meist, ähnlich wie eine Ziehharmonika, auf das Bett gelegt – jeweils in Drittel gefaltet.

Eine weitere Methode ist die Decke über das Bett zu legen und die überstehenden Enden unter die Matratze zu stecken. Bei Federbetten solltest du dies aber lieber nicht machen, da die Federn bei allzu regelmäßigen punktuellen Hebungen beschädigt oder gar brechen können.

Ganz egal welche Methode du wählst, das Wichtigste ist, auch stets auf die Hygiene zu achten. Dadurch kannst du dich vor Erkrankungen schützen und die Lebensdauer der Materialien deiner Matratze und deines Bettes verlängern. Warum dies sinnvoll ist und wie du das machen kannst, erklären wir dir – unter anderem – im nachfolgenden Abschnitt.

Kann Bett machen ungesund sein?

Bett machen soll ungesund sein? Vielleicht hast du auch schon einmal davon gehört und fragst dich, warum das so sein soll. 

Das Schlafzimmer und auch im Speziellen das Bett zählen zu den Orten, an denen wir uns nicht nur gut erholen können, sondern an denen dies auch tatsächlich möglich ist. Ein Ort der nächtlichen Ruhe ist elementar für das Wohlbefinden, erst recht in einem zumeist hektischen und von Stress geprägten beruflichen wie privaten Alltagsleben, dass von vielen Menschen alles fordert. Genau deshalb wollen wir es ja auch ordentlich und hübsch im Schlafzimmer haben.

Durch das tägliche Bett machen schaffen wir jedoch auch zugleich ein Wohlfühlklima für Hausstaubmilben. Durch das Zusammenlegen der Bettdecke kann die Feuchtigkeit schlechter verdunsten – ein Paradies für die Milben. Je feuchter und wärmer, desto wohler fühlen sich die Gliederfüßer. Da wir im Schlaf jedoch auch jede Menge Hautschuppen und Haare verlieren und zudem Salz durch Schwitzen ansammeln, werden im Bett viele Nährstoffe für Milben geboten. Diese Tierchen sind zwar für uns kaum sichtbar, sie können aber durchaus ein Risiko darstellen, dar sie Auslöser für Asthma und Hausstauballergien sein können.

Vollständig los wird man Milben meist nicht, auch wenn man bspw. alle Tipps dieses Beitrags oder auch die Hinweise unseres Blogbeitrags über Matratzenpflege & Hausstaubmilben beherzigt und befolgt. Eine Reduktion ist dennoch möglich, um gesundheitliche Risiken zu verringern.

Weitere 5 Tipps für die richtige Betthygiene*

Mit ein paar kleinen Tipps, kannst du die Betthygiene* in deinem Schlafgemach deutlich erhöhen und z.B. die Anzahl der Milben in deinem Bett verringern:

1. Regelmäßig lüften

Durch das Lüften im Schlafzimmer wird die verbrauchte, alte Luft gegen frische Luft ausgetauscht. Diese ist der größte Feind der Milben. Am besten also vor dem Schlafengehen das Fenster für ein paar Minuten offen lassen.

2. Bettwäsche regelmäßig und heiß waschen

Viele waschen ihre Bettwäsche und die Bezüge ihrer Matratze viel zu selten, doch was ist überhaupt selten? Du solltest sie mindestens alle zwei Wochen wechseln und heiß waschen – bei mindestens bei 60 Grad (siehe HONGi Waschanleitung & Pflegehinweise). Für Allergiker eignet sich zudem eine Microfaser Bettwäsche am besten. Die Fasern sind bei diesem Stoff sehr eng, dadurch haben Milben kaum noch eine Chance bei dir einzuziehen.

3. Bett aufschütteln

Für eine gute Zirkulation bietet es sich an, die Bettdecke am Morgen aufzuschütteln. Am besten ist es natürlich, diese kurz draußen oder am Fensterbrett aufzuhängen, damit sie an der frischen Luft ist. Ein kleiner Zusatztipp ist, die Decke nicht komplett auszubreiten, sondern zurück zu klappen.

4. Matratze absaugen

Alle vier bis acht Wochen solltest du deine Matratze zudem gut absaugen, um den angesammelten Staub zu entfernen. Optimalerweise solltest du auch den darunter liegenden Lattenrost reinigen. Einen speziellen Staubsauger brauchst du für die Reinigung nicht, allerdings empfehlen wir dir, speziell als Allergiker, auf Staubsauger mit speziellen Filtersystemen zu achten.

5. Vorhänge waschen

Wer hätte das gedacht, auch die Vorhänge, Teppiche und Kuscheltiere werden von den Hausstaubmilben bewohnt. Beim Bettwäsche waschen solltest du diese deshalb auch zumindest gleich reinigen oder dir überlegen, sie aus deinem Schlafzimmer zu entfernen.

*= Achtung, “Betthygiene” nicht mit “Schlafhygiene” verwechseln. Bei Betthygiene dreht es sich tatsächlich um hygienische Zustände, die mit Verschmutzungen bzw. Verunreinigungen und ihrer Beseitigung zu tun haben. Bei Schlafhygiene dreht es sich hingegen darum, wie du dir deinen Schlafrhythmus zeitlich einteilst und dadurch auch dessen Qualität beeinflussen kannst (in diesem Artikel zum Thema Schlafhygiene erfährst du mehr darüber).

Darum solltest du Morgens dein Bett machen

Natürlich gibt es nicht nur Dinge, die gegen das morgendliche Ritual des Bettmachens sprechen. Das Bettenmachen kann nämlich mit der richtigen Einstellung ein starker Motivator für einen besseren Start in den Tag darstellen.

Kleine Erfolge zählen ebenfalls: So kann es ermutigend sein, alle folgenden Aufgaben des Tages bewältigen zu können. Studien haben ergeben, dass 71 Prozent der Befragten sich glücklicher fühlen und erfolgreicher sind, wenn sie ihr Bett machen.

Auch schläft es sich in einem gemachten Bett laut der National Sleep Foundation gleich viel besser ein.

Fazit

Es hat viele Vor- und wenig Nachteile sein Bett zu machen – der Schlüssel ist, einen gesunden Ausgleich zu finden, der einen selbst weder zu sehr stresst bzw. unter Druck setzt und zugleich sicherstellt, dass das eigene Schlafgemach ein gesunder Ort zum Erholen und Wohlfühlen ist.

Text: HONGi / Bild: Julian Hochgesang

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