Bettboden

Auch: Bettrost, Bettenrost, Unterfederung

Als „Bettboden“ wird jener Teil des Bettes bezeichnet, auf welchem die Matratze aufliegt. Meist handelt es sich dabei um ein separates Bauteil, welches nicht fix mit dem restlichen Bettgestell verbunden ist.

Der Bettboden wird in den Bettrahmen eingelegt und schließt die Liegefläche nach unten, Richtung Fußboden, ab. Er dient als Auflagefläche und Unterstützung der Matratze.

Geschichte

Als Bettböden wurden früher oft einfache Holzplatten in das Bettgestell eingesetzt. Teils waren diese mit Löchern versehen, um die Belüftung der Matratze zu gewährleisten. In der Regel waren diese Böden starr und bildeten daher schlechte Voraussetzungen für ergonomische Lagerung und erholsamen Schlaf.

Im Laufe der Zeit wurden Bettböden entwickelt, die variabel reagieren: Bei Bewegung und Gewicht geben diese nach, federn ab und unterstützen die Matratze in deren Wirkung dadurch optimal. Aus diesem Grund spricht man bei Bettböden auch von einer „Unterfederung“ der Matratze.

Früher waren sogenannte Sprungfeder- oder Spiralnetzrahmen als variabler Bettboden gängig, später wurden sie vielfach durch die heute weit verbreiteten und vielfältigen Lattenroste ersetzt. Moderne Bettböden weisen eine hohe Dichte an Auflagepunkten auf, welche sich dem Körper flexibel anpassen können.

Beispiele für verschiedene Bettböden

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