HONGi Interview: 6 Yoga-Übungen für deinen gelungenen Start in den Tag

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Was haben zwei engagierte Yoga-Profis aus Graz mit mehreren engagierten Faultier-Profis aus Wien gemeinsam? Zugegeben, der Bewegungshunger ist es nicht – zumindest nicht nur. Viel eher verbindet uns das Interesse an einem rundum gesunden Lifestyle, das Bewusstsein, dass dieser keineswegs an der Schlafzimmertür endet – und genau deshalb eine ganz besondere Matratze.

Martina und Rene, seit vielen Jahren „Yogis“ aus Leidenschaft und neuester Zuwachs der HONGi Faultierfamilie, dürfen guten Gewissens als Experten auf dem Gebiet achtsamer Körperarbeit bezeichnet werden: Seit jeher „sportlich unterwegs“, lernten beide schon sehr früh, wie wichtig Bewegung für die eigene Gesundheit ist. Nach mehreren sportlichen Stationen glücklich auf der Yogamatte „gelandet“, machten die beiden ihre Leidenschaft mit „My Yoga Days” schließlich zum Beruf: In der steirischen Hauptstadt Graz unterrichten sie Yoga-Fans aller Levels, bieten themenbezogene Workshops an und begleiten sogar Athleten in deren Trainingsalltag.

Im HONGi Interview erzählen Martina und Rene davon, wie sie ihre Liebe zu dieser besonderen Lehre gefunden haben, was es mit ihrem Unternehmen „My Yoga Days“ genau auf sich hat und sie erklären, wie und warum Yoga auch deinem Körper gut tun kann…

 

Im Gespräch mit Martina und Rene

HONGi: Liebe Martina, lieber Rene, stellt euch kurz vor. Wer seid ihr, was macht ihr?

Rene: Hi, mein Name ist Rene Koch. Geboren in Salzburg, hat es mich nach vielen beruflichen „Wanderjahren“ letztendlich nach Graz verschlagen. Mit heute 40 Jahren, leite ich mein eigenes Restaurant in der Grazer Innenstadt und darf mich auch sportlich selbstständig nennen. Gemeinsam mit meiner Partnerin Martina habe ich „My Yoga Days“ ins Leben gerufen. Eine Yoga-, Sport- und Akrobatik-Community, in der wir unsere Sichtweise auf achtsamen aber intensiven Umgang mit dem Körper lehren dürfen. Wenn ich gerade nicht auf der Yogamatte bin, findet man mich in der Boulderwand oder am Mountainbike. 

Martina: Hi, mein Name ist Martina Leherbauer. Ich bin 29 Jahre alt, lebe im hübschen Graz und bin im Social-Media und Marketing-Bereich tätig. Außerdem unterrichte ich gemeinsam mit meinem Partner Rene Koch leidenschaftlich gerne Yoga in verschiedensten Stilen und Acro-Yoga. 

Was genau tut ihr bei „My Yoga Days“?

My Yoga Days“ begleitet Yogis von ihren Anfängen bis zu anspruchsvollen und fordernden Asanas. Wir unterrichten mit Begeisterung alle Yoga Levels, sowohl in Gruppen, als auch in Form von Privatstunden. Yoga Akrobatik war da fast eine logische Folge und hat mittlerweile einen weiteren großen Stellenwert im My Yoga Days Unterricht! Zudem begleiten wir AthletInnen ergänzend zu Ihren Trainingsplänen und leiten Sport-Gruppen-Trainings.

Wie seid ihr zu Yoga gekommen und wie lange seid ihr schon aktiv dabei?

Rene: Mein Alltag war geprägt von Leistungssport. Nach einer intensiven Kampfsportzeit bin ich über das Laufen zum Triathlon gekommen. Die zwei Pfeiler meiner sportlichen Laufbahn waren zum einen forderndes, professionelles Training und gesunde Ernährung – zum anderen Yoga und achtsame Körperarbeit. Meine Yoga Ausbildungen haben mich durch etliche Studios geführt, dabei war ich Schüler vieler inspirierender Yogalehrer. Mein Acroyoga Teachertraining durfte ich zum Beispiel in Spanien absolvieren. Auch an der österreichischen Bundessportakademie habe ich Trainerausbildungen genossen. Heute lehre und praktiziere ich Yoga in seinen schönsten Formen! Es ist mein Mittelpunkt, ich bin Yogi im Äußeren und Inneren.

Martina: Das Tanzen hat bei mir schon als Kind die Liebe zum Sport geweckt, meine Ausbildung im Ballett und Jazz-Tanz habe ich mit 4 Jahren begonnen. Den Wert von Körpergefühl, Konzentration sowie innerer Ruhe habe ich dadurch schon sehr früh zu schätzen gelernt. Vom Tanzen bin ich später zum Reitsport gewechselt, dann weiter zum klassischen Fitnesstraining. Beim Yoga und Acro Yoga hat meine Leidenschaft für Bewegung aber schließlich ihr wirkliches Zuhause gefunden. Meine Ausbildungen habe ich in verschiedensten Studios und Ländern absolviert, wo ich unterschiedlichste Yoga-Stile und Schulen kennenlernen durfte und mein Wissen so sehr breit fächern konnte. Mittlerweile praktiziere ich seit über 10 Jahren! Yoga ist zum Fixpunkt in meinem Alltag geworden, es begleitet mich heute auf all meinen Lebenswegen. 

Für Unentschlossene: Welche Vorteile bietet Yoga für unseren Körper und Geist?

Auf der körperlichen Ebene stärkt Yoga das Nervensystem, fördert die Konzentrationsfähigkeit und führt zur inneren Ausgeglichenheit. Yoga kann durch regelmäßige Praxis bei stressbedingten Störungen wie Bluthochdruck, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen helfen, das gesamte Immunsystem, den Stoffwechsel, das Atemsystem und den Kreislauf aktivieren und die hormonellen Funktionen optimieren.  Die Yoga-Körperhaltungen, Asanas genannt, beziehen Muskeln, Bänder und Gelenke sowie Organe mit ein und spannen eine Brücke zwischen körperlichen und geistigen Vorgängen. Yoga wird gern als Instrument gesehen, das den nötigen gesundheitlichen Ausgleich zu unserer gestressten Zeit bietet, weil es auf eine harmonische Entwicklung des Körpers, des Geistes und der Seele abzielt. Eines der ältesten Anliegen des Yoga ist es, den Geist zu klären und zu beruhigen, wenn die Wogen des Lebens so hochschlagen, dass der Mensch unter dem Druck seiner Verantwortung und Aufgaben zusammenzubrechen droht. Wer Yoga übt, übernimmt einen großen Teil der Verantwortung für sein Wohlbefinden. Man tut etwas nur für sich selbst und ist sich dessen voll und ganz bewusst. Yoga stärkt so ein positiveres Selbstbild, was sich ebenfalls fördernd auf den Gesundheitszustand auswirkt. 

Gibt es Unterschiede nach Jahreszeiten? Macht man Yoga anders im Sommer und anders im Winter?

Wir praktizieren Yoga im Sommer am liebsten im Freien und verbringen die kalten Wintertage gern im Hot Room mit Hot Yoga. 

Muss man bei der Hitze etwas beachten, oder einfach loslegen?

Generell gilt es beim Yoga, wie bei jedem anderen Sport, auf den eigenen Körper und den aktuellen körperlichen Zustand zu achten. Jeder Mensch und jeder Körper ist anders und reagiert unterschiedlich auf äußere Einflüsse. Wer den eigenen Körper kennt und sich seiner Stärken und Schwächen bewusst ist, kann auf verschiedene Umgebungen reagieren und sich an die Gegebenheiten anpassen. Bei Hitze ist aber natürlich ein Handtuch von Vorteil 😉

 

Yoga im Bett?

Apropos „Handtuch“. Liebe Leser, bis hierher waren wir sehr gemütlich unterwegs – nun wollen wir mit Martina und Rene aber doch eine Runde „sporteln“. Man hat schließlich nicht jeden Tag zwei Yoga-Vollprofis an seiner Seite! Kein Grund allerdings für Angstschweiß: Du darfst dabei im Bett bleiben, versprochen.

Die beiden präsentieren dir 6 einfache „Asanas“ (Yogaposen), mit denen sich dein Körper gleich nach dem Aufwachen sanft mobilisieren lässt. So startest du aktiv, aber ausgeglichen in den neuen Tag. Die Übungen kannst du direkt im Bett, bequem auf deiner Faultiermatratze, ausführen! Martina und Rene machen‘s vor, schau mal:

 

Katze – Kuh

Yoga-Asana-Katze

Mit dieser Übungsabfolge aktivierst du in der Früh deinen Rücken nach dem stundenlangen Liegen im Bett und „weckst“ deinen gesamten Körper sanft „auf“: Deine Wirbelsäule wird mobilisiert, die Organe in deiner Bauchhöhle massiert und Stress gelindert. Die „Katze“ (Martina, oberes Bild) dehnt Rücken und Nacken, die „Kuh“ (Rene, unteres Bild) dehnt die Vorderseite deines Rumpfes.

Yoga-Asana-Kuh

 

Vorwärtsbeuge mit gekreuzten Beinen

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Der Yoga Schneidersitz mit Vorwärtsbeuge stärkt deine Rücken- und Bauchmuskulatur: Dein unterer Rücken und die Hüften werden mobilisiert und deine Körperhaltung optimiert. Außerdem lässt diese Übung dich zur Ruhe kommen, indem sie Stress und Ängste mindert.

 

Happy Baby

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Auch die Happy Baby Übung hilft dir, unbeschwert in den Tag zu starten: Sie wirkt beruhigend, indem sie Stress und Ermüdungserscheinungen lindert. Zudem mobilisiert diese Pose deine Hüftgelenke und sorgt für eine sanfte Dehnung deiner Leisten und deiner gesamten „Körperrückseite“.

 

Knie-zur-Brust-Übung

yoga-asana-knie-zur-Brust

Am Rücken liegend, die Knie zur Brust, die Unterschenkel umarmt, der Kopf angehoben: Mit dieser Übung wird die Beweglichkeit deiner Schultern, deines Rückens und deiner Hüften gesteigert. Auch hier wird dein Bauchraum sanft gepresst, wodurch deine inneren Organe massiert und gereinigt werden.

 

Seitliche Dehnung

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Mache es dir im Schneidersitz auf deiner HONGi bequem, atme ein und aus und hebe einen deiner beiden Arme über den Kopf: So streckst und dehnst du frühmorgens behutsam deine Flanken (Seiten).

 

Ein herzliches Dankeschön an Martina und Rene

für das Interview und die hilfreichen Tipps! Na, spürst du schon, wie frisch und energiegeladen du jetzt bist? Für nähere Infos rund um Workshops, Trainingsmöglichkeiten und mehr, besuche Martina und Rene einfach auf Instagram, Youtube oder auf ihrer Website.

(Pssst, übrigens! Yoga kann dir nicht nur morgens beim Munterwerden, sondern auch abends beim Einschlafen helfen: Mit diesen 7 Yoga-Übungen findest du ganz einfach erholsamen Schlaf.)

 In diesem Sinne: „Namaste“ und einen guten Morgen dir!

 

Text: HONGi / Bilder: The Lazy Artist Gallery und My Yoga Days Gründer Martina und Rene

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