Schlaf-Typologie der Liebe: Was eure Liegeposition über euch aussagt

Zeig mir, wie du liegst, und ich sag dir, wie du liebst! Nein, wir reden hier nicht von intimen Stellungen. Wir reden über die schönste Tätigkeit, die man nachts ausüben kann: Schlafen! Und wo ein Doppelbett ist, dort treffen sich auch verschiedenste Menschen. Meistens zu zweit.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, in welcher Liegeposition du am liebsten schläfst? Und was passiert, wenn plötzlich jemand neben dir liegt? Verändert sich deine Schlafposition, oder bleibst du einfach bei deinen Gewohnheiten? Gerade solche Fragen stellen wir uns bei HONGi auch. Und wir haben herausgefunden, dass Schlafpositionen über eine Liebesbeziehung eine Menge aussagen können.

Wie zwei Löffelchen, perfekt vereint

Beide Partner liegen seitlich in identischer Position, dabei umarmt der hintere seinen vorderen Partner. Zwei Körper im engen Kontakt. Was wollen wir da großartig analysieren? Es ist DIE Liebesposition schlechthin. Wer so liegt und schläft, der empfindet eine tiefe innige Liebe und möchte dem anderen ganz nah sein. Böse Zungen wollen uns einreden, dass der hintere Partner viel zu viel an dem Vorderen hängt, aber das stimmt nicht. Weil die meisten Paare gerne die Rollen tauschen, wobei der Gelöffelte zum Löffelnden wird.

So liebevoll diese Schlafposition auch ist, im Sommer könnte sie aufgrund des vielen Körperkontakts ein wenig unappetitlich werden. Unser Tipp: bei über 30 Grad einen Spalt zwischen den zwei Körpern lassen.

Die Eiszeit lässt grüßen

Beide liegen ganz weit auseinander, jeder an seiner Bettkante. Ja, bei den erwähnten 30 Grad macht diese Position Sinn. Doch wenn beide Partner auch sonst lieber mit einer Bettkante kuscheln, anstatt miteinander, dann stinkt etwas gewaltig in der Beziehung. Und damit meinen wir nicht die alten Socken unter dem gefühllosen Bett! Kein Körperkontakt, kein Bedürfnis nach ein bisschen Nähe. Liegt da wirklich die Liebe deines Lebens neben dir, oder ist das nur ein netter Mitbewohner?

Man muss nicht die ganze Nacht aufeinander kleben, aber wenn einer bei jeder zufälligen Berührung zusammenzuckt, sollte man womöglich über andere Alternativen nachdenken.

Kuschelmaus und Adonis

Einer liegt auf dem Rücken und hält im Arm den anderen. Dieser liegt seitlich, mit dem Kopf auf der Brust des Partners. Dabei umschließt er ihn mit den Armen und Beinen ganz fest. Da ist es ganz klar: eine Kuschelmaus klammert sich an ihren Adonis, welcher seine Maus beschützen will. Eine vertraute Liebe ist hier zu spüren, doch gleichzeitig ist klar, wer hier die Hose an hat, stimmt’s, Adonis? Wobei Adonis mit einer Hose? Klingt komisch. Egal…

Diese zwei sind ein eingespieltes Team, sie vertrauen sich gegenseitig und ihre Liebe ist sehr stark. Nur aufpassen, dass die Abhängigkeit nicht zu groß wird. Adonis könnte genervt sein. Und die kleine Kuschelmaus braucht auch ihre Freiräume.

Wie in einem Knäuel

Bei dieser Schlafposition liegen beide Partner auf der Seite mit den Gesichtern zueinander. Alle Arme und Beine verknoten sie ineinander und hoffen, dass sie aus dieser Schlafposition am nächsten Tag irgendwie wieder rauskommen.

Ganz ehrlich, so romantisch das klingt, solch eine Liegeposition hält man nur aus, wenn man frisch verliebt ist. Sonst ist der Störfaktor viel zu groß: Haare im Gesicht, unnatürliche Körperhaltung und nicht zu vergessen, der andere atmet einem immer in die Nase. Das kann doch keiner mögen. Also entweder handelt es sich hier um Frisch-Verliebte, oder man bestraft sich gern selber.

Zusammen sind wir stark

Beide Partner liegen in der Seitenlage, diesmal voneinander abgewandt. Dennoch wird andauernd Körperkontakt gehalten, entweder am Rücken oder im Gesäßbereich. Diese Schlafposition zeugt von einer festen Beziehung, in der sich die Partner gegenseitig den Rücken stärken. Sie sind bereit füreinander zu kämpfen und lassen niemanden zwischen sich.

Eine gute Basis für ein langanhaltendes Zusammenleben, dennoch sollte die Liebe nicht vergessen werden. Deshalb empfehlen wir, sich ab und zu umzudrehen. Nicht in die Knäuel-Position! Auf keinen Fall. Aber so ein Löffelchen kann schon sehr schön sein. Außer man steht wirklich auf Gesäß-Kuscheln, dann bleibt, wie ihr seid!

Zu dritt, zu viert, zu fünft…

„Unser Kind wird nie in unserem Bett schlafen,“ sagen alle Kinderlosen. Und alle Eltern lachen sich tot. Wenn ihr im Bett zu dritt, viert, fünft oder mehr liegt, dann habt ihr wahrscheinlich Kinder bekommen. Was sagt das über eure Beziehung aus? Sie war spontan, leidenschaftlich, erfüllt. Jetzt ist sie nur noch erfüllt. Aber irgendwie auch toll. Außer, dass das Bett zu voll ist. In diesem Fall gibt es keine Schlafpositionen. Erstens weil kaum geschlafen wird. Außer eure Kinder. Die sind bestimmt ausgeschlafen – um 5 in der Früh.

Und zweitens versucht man die Nacht zu überleben, ohne drei Zähne zu verlieren, ohne sich das Genick zu brechen und ohne fünfzehnmal aus dem Bett zu fallen. Was sagt das also über euch aus? Ihr seid glücklich, dass ihr überhaupt noch eine Beziehung habt. Als Familie genießt ihr euer Leben, als Partner seid ihr perfekte Überlebenskünstler. Wer ein Familienbett als Paar überlebt, der überlebt alles. Amen. 

PS: Wir haben aus geschlechtsneutralen Gründen nicht gegendert. Weil jeder jeden lieben darf 😉

 

Text: HONGi / Bild: Sweet Icecream Photography

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